22.5.2016 – Tag zwei beim Zunft- und Handwerkermarkt in Seligenstadt

KatjaPetrus ließ die Sonne kräftig scheinen als wir am Sonntag gut eine Stunde vor Marktbeginn das Klostergelände betraten. Der erste Weg führte zum Stand ins Museum. Auf dem Weg dorthin tönte es von  überall her fröhlich “Guten Morgen”. Alle Aktiven waren gut gelaunt und soweit ich es mitbekommen habe auch hoch motiviert. War schon der Markt am Samstag bei bestem Wetter der Renner, sollte es heute noch besser werden.

Schnell wurde der Stand hergerichtet und dann die verbleibende Zeit bis zur Markteröffnung genutzt, sich selbst mal ein wenig umzusehen. Schnell noch ein Brot mit leckerem Handkäse für unterwegs. Bei netten Gesprächen verging die Zeit wie im Flug und es hieß dann ab ins Museum, den Stand besetzen.

Noch vor Mittag war kaum ein Durchkommen auf dem Marktgelände und auch vor meinem Stand gab es hin und wieder große Menschentrauben. Viele nette Gespräche wurden geführt, es wurde gefachsimpelt und  was das Korbmacherhandwerk alles an Vielfalt bietet.

Während ich fleißig Rasseltechnik vorführte bekam ich immer wieder zu hören, man sei erstaunt wie biegsam das Holz doch ist. Solcherlei Bemerkungen waren dann Anlass sich über Kopfweiden und Kulturweiden zu unterhalten. Und so manch einem Besucher wurde dann klar, warum sein Körbchen aus Kopfweiden schlackerig geworden ist.

So ging der Tag schnell rum und um 18 Uhr hieß es dann für alle Aktiven “Feierabend”.

Es wurde gepackt, geschleppt, aufgeräumt und das Auto beladen. Verabschiedet hat man sich meistens mit den Worten “bis 2018” und ich würde mich freuen wieder dabei sein zu können. Dann hieß es sich vorsichtig mit dem Auto durch die immer noch vorhandenen Menschmassen zu bewegen. Noch nicht ganz am Ausgang angekommen fing es an zu regnen. Schade für die, die draußen in ihren Zelten ihr Handwerk gezeigt haben. Ich hoffe alle konnten noch einigermaßen trocken  abbauen.

Hier dann noch ein paar Impressionen vom zweiten Markttag.