Wie immer – Urlaub viel zu kurz

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Kaum ist man auf Korsika angekommen ist es auch schon wieder vorbei. Der Urlaub ist viel zu kurz, die Urlaubstage fliegen nur so vorbei. Hat man gerade erst den Koffer ausgepackt heißt sind wir gefühlt kurze Zeit später schon wieder packen. Der Alltag ruft aber man möchte einfach weg hören. Und wie fast allen ist uns der Urlaub auch viel zu kurz vorgekommen.

Und trotzdem haben wir nach der turbulenten Zeit davor für drei Wochen unsere Lieblingsinsel im Mittelmeer besucht und uns gefühlt, als wenn man nach langer Zeit wieder nach Hause kommt.

Und kaum ist man wieder zurück in Deutschland greift der Alttag nach einem.und lässt nicht mehr los. Anrufe von (ungeduldigen) Kunden, bei denen immer alles sofort und gestern erledigt sein muss, die Vorbereitung für den letzten Markt in diesem Jahr und die Hoffnung auf einen trockenen Saisonabschluss.

Und auch Ralf ist wieder im Trott macht Homeoffice, kümmert sich um Termine für seine Herzgeschichte und schlägt sich mit neuen (EU-)Gesetzten rum, die einem (Klein)Unternehmer das Leben schwer machen werden. Der ganz normale Wahnsinn hat einen also wieder im Griff und alles ist wie vorher.

Aber die Vorfreude und Planung für den Urlaub 2025 ist auch schon in Arbeit.

Und bis dahin erfreuen wir uns an Erinnerungen und an sehr, sehr alte Freunde, die wir nach langer Zeit wieder besucht haben.

Übersetzung: Dieser Mastix-Pistazienbaum, „U Listincu“ auf Korsika, ist etwa 1000 Jahre alt.

Mit einer Länge von fast 7 Metern, einem Umfang von 1,90 m und einer Kronenfläche von fast 80 m² ist es beeindruckend. Über seinen Wurzeln können wir eine vergrabene Konstruktion sehen, bei der es sich um einen antiken römischen Ofen handeln könnte.

Wir können sagen, dass es sich um einen der ältesten Bäume Korsikas handelt.

Seit den 2000er Jahren hat der Verein A.R.B.R.E.S. im Rahmen der Aktion „<200 Bäume unsere Wurzeln finden“ begonnen. verleiht ihm das Label „Remarkable Tree“. Dieses Label wird aufgrund ihres Alters, ihrer Größe, ihrer Form, ihrer Vergangenheit und sogar ihrer Legenden an außergewöhnliche Bäume verliehen. Anschließend gewann er den bundesweiten Wettbewerb „Baum des Jahres 2011“.

Dieser Baum wurde 1991 von Elise Inversin entdeckt. Während ihrer Zeit als Schäferin beschloss sie, den Standort, an dem sie sich befand, abzuräumen, um die Brandgefahr zu begrenzen und ihre Schafe zu schützen. So gelang es ihr, diesen prächtigen Baum zu enthüllen, der mehrere hundert Jahre lang verborgen gewesen war.

Eines Tages, als ein Feuer gefährlich auf ihr Haus zukam, das ganz in der Nähe des Baumes stand, erklärte sie den Feuerwehrleuten: Ein Haus kann wieder aufgebaut werden, kümmere dich stattdessen um den Baum.

Übersezung: Diese Korkeiche mit dem Namen Arburacellu ist etwa 200 bis 230 Jahre alt und misst 20 bis 25 m hoch mit einem Umfang Schätzungsweise 5 m des National Forestry Office.

Seine Korkvorsprünge, die höchstwahrscheinlich durch ein Feuer oder einen Blitzeinschlag entstanden sind, machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Vor allem durch die perfekte Symmetrie der „Vogelflügel“, die wir erraten können. Ein Wunder der Natur, dessen Stamm an ein Raubvogel im Flug erinnert. Im April 2019 erhielt unser Baum das vom Verband verliehene Label „Remarkable Tree“.

A.R.B.R.E.S. für Bäume, die in Bezug auf ihr Alter, ihre Abmessungen, ihre Formen, ihre Vergangenheit und sogar ihre Legenden außergewöhnlich sind. Außerdem gewann er den Publikumspreis beim nationalen Wettbewerb „Baum des Jahres 2018“ und belegte den 4. Platz beim europäischen Wettbewerb „Baum des Jahres“. Diese Gehölze stellen ein Natur- und Kulturerbe dar, das es zu bewahren gilt.

Dieser Baum wurde 2018 von Yves Goletto und seiner Enkelin entdeckt und anschließend mit Hilfe von Elise Inversin in verschiedenen Wettbewerben vorgestellt.

Wir danken ihnen sowie Philippe Ferricelli, dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem es liegt.

Und zum Abschluss noch einige Bilder

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