Erfahrungen gesammelt

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Inzwischen habe ich ja auf Grund der extrem schlecht gewordenen Qualität vom Stuhlflechtrohr komplett umgestellt auf das Cotton-Flechtband und konnte hierbei auch schon erste Erfahrungen sammeln.

Was die Verarbeitung betrifft, so bricht das Band nicht und hat eine gleichbleibende Qualität. Das Flechtband gibt es, genauso wie das Stuhlflechtrohr, in unterschiedlichen Breiten.Neben dem hellen Naturton wird der Faden auch noch in der Farbe Antik angeboten, welches gebeiztem Stuhflechtrohr sehr nahe kommt. Theoretisch könnte das Cotton-Flechtband auch gebeizt werden.

Allerdings neigt der Faden leicht dazu sich beim Verflechten an den Bohrlöcher der Sitzfläche zu drehen. Das sieht dann unschön aus. Doch hier gilt dann: Nicht Fluchen und Übung macht den Meister.

Spannend wird es, wenn eine Sitzfläche sehr viele Bohrlöcher hat und damit die Abstände der Fäden zueinander sehr eng wird. Das Flechtband ist deutlich labiler als Stuhlflechtrohr und es erfordert schon sehr viel Geduld ihn zu verflechten. Zwar gibt es einige technische Hilfsmittel, doch bisher bin ich auch ohne ausgekommen. Zwar nur mit Fluchen aber es ist zu schaffen, wie bei folgendem Stuhl die Sitzfläche.

Armlehnstuhl dessen Sitzfläche mit Cotton-Flechtband ausgeflochten wurde
134 Bohrlöcher auf engen Raum waren auch eine nervliche Herausforderung für das Sitzgeflecht

Anders ist es, wenn die Anzahl der Bohrlöcher sich in einem „normalen“ Rahmen bewegen. Hier lässt sich das Cotton-Flechtband zügig und ohne Probleme verarbeiten bzw. verflechten. Ärger wegen ständig brechenden oder reißenden Stuhlflechtrohr gibt es hier nicht. Und auch das Verdrehen des Cotton-Band ist hier kaum gegeben. Entspanntes arbeiten also.

Zwei Sitzflächen mit Cotton-Flechtband
Entspanntes Arbeiten bei diesen beiden Exemplaren

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