
Nach dem letztjährigen Erfolg des Gärtnermarkts in Ortenberg stellt sich die Frage, ob die zweite Auflage am vergangenen Samstag an den Erfolg anknüpfen konnte. Die Meinungen gehen hierzu allerdings etwas auseinander. Während ich der Ansicht bin, dass ebensoviele Besucher anwesend waren wie 2016 , sind andere der Meinung, dass deutlich weniger Besucher zu verzeichnen waren.
Es ist schwer zu beurteilen wie letztendlich die Besucherzahlen waren, doch war offensichtlich, dass gut eine Stunde vor offiziellem Marktende die ersten Stände mangels Besucher schon mit Abbau und Einpacken beschäftigt waren. Ein Umstand, den ich persönlich allerdings nicht verstehen kann. Meine Zusage einhaltend habe ich nicht vor 16:00 Uhr abgebaut, wie soviele andere auch. Es bringt einfach nur Unruhe und Verunsicherung bei den Besuchern rein, wenn einige Stände schon laut scheppernd alles zusammen packen.
Ich für meinen Teil bin mit dem Marktergebnis zufrieden. Kaum morgens aufgebaut wurde ein Stuhl vorbeigebracht, bei dem ich das Sitzgeflecht erneuern soll. Die Gartenstecker fanden Anklang bei den Gästen und daraus ergibt sich vielleicht sogar ein kleiner Flechtkurs in Sachen Rasseltechnik.
Um auf die Titelfrage zurückzukommen: Aus meiner Sicht hat der Gärtnermarkt durchaus seine Qualitäten. Und mit wenigen Anpassungen sicherlich auch eine Chance für die Zukunft.
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