Verlust der Qualität beim Weihnachtszauber?

Geschafft. Mit dem Weihnachtszauber in Ranstadt ist meine Marktsaison 2015 beendet.
 
Mit Sonne, blauem Himmel und vor allem trocken fand von 15:00 bis 22:00 Uhr der Markt statt. Rund 30 Zelte und Buden quetschten sich auf den Platz vor und neben dem Rathaus in Ranstadt.
 
Die Holzhütten waren so eng gestellt, dass ein Befahren zum Entladen nicht mehr möglich war. Wegen der viel befahrenen Hauptstraße war es für viele sehr gefährlich die Sachen zu transportieren. Teilweise wurde es ganz schön eng zwischen Fußgänger und vorbeifahrenden Autos.
 
Der Sonnenschein hat uns zum Glück dazu verleitet etwas ehr aufzubauen. Ursprünglich wollten wir um 13:00 mit dem Aufbau beginnen. Anschließend wollten wir erst noch mal nach Hause. Die Situation ließ dies aber nicht zu. Der längste Aufbau aller Zeiten hat unsere Planung komplett über den Haufen geworfen.
Um 11:20 Uhr begonnen und um 13:45 Uhr erst fertig.
 
Besucher waren viele da, nur nicht bei denen, die den Weg zur Kirche aufgebaut haben. So zumindest der subjektive Eindruck.
 
Einziges wirkliches Highlight an diesem Tag: Ware und Zelt konnte trocken nach Hause geschafft werden.
 
Fazit:
Bereits 2014 ist es für mich nicht optimal gelaufen. Man erinnert sich vielleicht: Ich hatte eine Holzbude 3x3m gebucht und bezahlt. Bekommen habe ich 2×2,5m.
 
Und diesmal wurde man ohne Vorwarnung gezwungen seine komplette Ausstattung an und über eine viel befahreren Hauptstraße zum Platz zu transportieren und der Aufbau dadurch arg in die Länge gezogen.
 
Leider hat sich in den letzten Jahren die Qualität des Marktes mehr in Richtung Quantität entwickelt. Eine Handvoll Kunst und Handwerk stand der Masse an Fress- und Saufstände gegenüber. Das ist bei rund 30 Ständen kein wirklich gelungener Mix.
Und 2016? Wohl ehr nicht mehr.