Rückblick auf das 13. Spektakulum in Himbach

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Kaum zu glauben, dass es schon wieder vorbei ist. Waren wir doch gerade erst angekommen und haben am Georgenwald in Himbach unsere Zelte aufgeschlagen. Das 13. Hohenstaufer Spektakulum liegt hinter uns.

Wie immer gut durch den Verein organisiert, immer locker und mit einer besonderen Atmosphäre haben wir zwei schöne Markttage erleben können. Übernachtung inklusive im Wohnwagen gegenüber auf dem ehemaligen Sportplatz.

Schon 2 Tage vorher am Mittwoch haben wir zuerst den Wohnwagen abgestellt, um dann am Freitag mit den Marktzelte im Anhänger erneut anzureisen. Dank der doch kurzen Entfernung vom 18km war die Anreise sehr entspannt. Auch nach zwei Jahren haben wir noch alle Bretter und Stangen so sortiert und zusammengesteckt, dass wir 2 Zelte als Endergebnis stehen hatten. Nichts verlernt also.

Nach dem doch schweißtreibenden Aufbau sind wir noch mal nach Hause gefahren, um zu duschen, ein wenig einzukaufen und dann endgültig nach Himbach zu fahren.

Rückblickend betrachtet war das längere Wochenende wie ein kleiner Urlaub. Zumindest dann, wenn man abends noch gemütlich zusammensitzt, ein oder zwei Gläser Wein oder Bier trinkt, die Kerzen anzündet und Katjas Geburtstag ausklingen lässt.

30.7. – Erster Markttag

Der erste Markttag begann entspannt mit ausschlafen und gemütlich Frühstücken. In aller Ruhe wurde dann am Stand alles für den Startschuss um 10 Uhr vorbereitet und sich auf einen 13stunden Tag eingerichtet. Für die Flechtvorführungen wurden die Weiden vorbereitet und überall um uns herum qualmten die Feuer. Rauchfleisch soll sich ja länger halten. Ob das auch für uns gilt? Egal…dann müffeln wie eben nach Lager-, Schmiede- und Grillfeuer.

Während Katja die ersten Körbe flechtet, konnte ich entspannt im Nachbarzelt den ersten Besucher entgegenblicken. So wie die Anzahl der Besucher stieg, stieg auch die Temperatur und mit der Hitze sehnte man sich immer mehr auf das Ende des Markttags um 23 Uhr. Bis dahin sollte es aber noch etwas dauern.

Im Laufe des Nachmittags war dann ein Ereignis, welches einem ja das Schmunzeln in Gesicht trieb. Zwei Frauen kamen immer wieder an den Stand, bewunderten die Körbe mit alle ihren unterschiedlichen Weidenfarben. Katja hatte zu der Zeit einen Korb in Bearbeitung und gespannt wurde ihr auf die Finger geschaut. Auch hier dann wieder der Bezug zu der Farbkombination usw.
Letztendlich war es so, dass Katja kaum die letzte Weide für den Henkel verflochten hatte, der Korb auch schon gekauft wurde. Mit Hinweis, dass die Weiden noch trocknen müssen, zog die neue Besitzerin glücklich von dannen.

Mit Einzug der Dämmerung wurde die Kerzenbeleuchtung aufgehängt. Zwar erkennt man dadurch die Korbwaren nicht besser, aber es kommt eine heimelige Stimmung aus. Grund genug die Kühltasche aus dem Wohnwagen zu holen und kurzerhand ab 22 Uhr schon mal eine Verkostung der mitgebrachten Getränke zu starten. Eine Stunde später hieß es dann alle Luken dicht und den restlichen Abend für den Ausklang des ersten Markttages nutzen. Also Prost.

31.7. – Zweiter Markttag

Es ist schön, wenn man in aller Ruhe den Tag beginnen kann, weil man ja schon vor Ort ist und man in nur 2 Minuten am Stand ist. Ohne Hektik haben wir also den zweiten Tag beginnen können, was wir auch sehr genossen haben. Auch an diesem Tag hat Katja ihr gelerntes Handwerk vorgeführt und wir haben gerne den Besuchern alle Fragen beantwortet, die uns gestellt wurden. Ein klein wenig müde und gelegentliches Gähnen hat uns dann gezeigt, dass man doch keine 20 Jahre mehr alt ist.

Doch nicht nur uns ging es so. Auch viele andere Markt- und Lagerleute konnte man ansehen, dass die Nacht doch kurz war. Wir waren trotzdem froh mit dabei gewesen zu sein. Die Zeit bis 18 Uhr ging dann auch zügig vorbei und damit auch das 13. Hohenstaufer Spektakulum zu Himbach. Natürlich haben wir unseren Zehnt und auch einen Stromzuschuss gespendet. Schließlich hat der Verein seine Kosten zu tragen und wir hoffen, dass die Einnahmen für die Vereinskasse ausreichend waren.

Der Abbau unserer Zelte ging dann auch zügig von statten. Nur dass sich Katja die Hand zwischen zwei Bretter eingeklemmt hat. Einmal nicht aufgepasst und schon läuft der Handrücken blau an. Also Kühlakku drauf und ich habe den Rest noch verladen. Nach einer Stunde war alles verladen und unter großem Tschüss bis 2023 und auf ein baldiges Wiedersehen haben wir uns auf die Heimreise gemacht. Fehlt noch der Wohnwagen, den wir dann noch abholen.

Wenn 2023 der Markt wieder stattfinden sollte, hoffen wir wieder mit dabei sein zu dürfen. Dann mit einem etwas verlängerten Wochenende für Auf- und Abbau und ein wenig mehr Ambiente-Camping für uns. Quasi ein Kurzurlaub. Mal schauen…..

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