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Die Frage des Tages: Wo ist Schatten?

Wo ist Schatten? Das war die Frage des Tages am letzten Sonntag in Bad Salzhausen auf dem Bauernmarkt. Haben wir uns von März bis Mai noch warm gezittert bei sehr kühlen Temperaturen, war man dieses Mal ständig auf der Suche nach Schatten. Aber auch fast 30° hat die Marktbesucher nicht abschrecken können.

Mit dabei hatte ich diesmal Gartenkugeln und Pflanzkörbe in Wirrwarr-Technik. Eine Kiepe, auch bekannt als Rückentragekorb, hat mein Angebot noch vervollständigt. Letztere sind aber eher für die Mittelaltermärkte bestimmt.

Apropos Mittelaltermärkte: Über Pfingsten bin ich nicht in Münzenberg anzutreffen.

 

Entspannt beim Hoffest der Domäne Konradsdorf

Ach war das am 24. Juni ein schönes Hoffest. Leicht bewölkt und angenehme Temperaturen haben zahlreiche Besucher zum 4. Hoffest der Domäne Konradsdorf angelockt. Sicherlich war ein Grund für die vielen Besucher war der Beitrag vom hr in der Sendung hessentipp.

Bei einer Fahrzeit von wenigen Minuten begann der Tag ganz entspannt mit dem Aufbau vom Stand und netten Gesprächen mit vielen Bekannten. Schon weit vor offiziellem Beginn waren schon etliche Besucher auf dem Hof und es wurden immer mehr und mehr. Schön war, dass auch die Gäste vollkommen entspannt waren und sich über den Tag verteilt viele nette Gespräche entwickelten.

Das sich das Ende des Hoffestes so schnell nährte war eigentlich schon traurig. Die Zeit verging wie im Fluge und plötzlich war es 18 Uhr und es hieß “einpacken”.

Gemütlich haben sich dann noch einige Wetterauer Originale und Mitglieder des Ranstädter Kreativ- und Genussladen vor dem Hofladen zu einem Abschiedsgetränk mit Gurkenlimo, Radler oder (alkoholfreiem) Bier zusammengesetzt und das Fest gemütlich ausklingen lassen.

 

 

Als Wetterauer Original zeige ich das bundesweite Immaterielle Kulturerbe (UNESCO)

Wetterauer OriginaleZum vierten Hoffest der Domäne Konradsdorf am 24. Juni hat es terminlich endlich mal gepasst und ich freue mich mit dabei sein zu können. Denn der Hof mit seinem Konzept und meine Körbe passen exzellent zusammen, wie ich meine. Gerne zeige ich mein erlerntes Handwerk und versuche so den Besuchern das von der UNESCO anerkannte bundesweite immaterielle Kulturerbe des Korbmachers nahe zu bringen.

Körbe werden schon seit über 12.000 Jahren geflochten und gilt als eines der ältesten Handwerke der Menschheitsgeschichte. Im Laufe der Zeit wurde die Technik zwar verfeinert, die Flechtmaterialien bestehen und bestanden aus lokal verfügbaren Material.

Und ich flechte meine Korbwaren heute größtenteils immer noch, so wie es mir in meiner Lehrzeit beigebracht wurde. Nämlich ausschließlich mit Naturmaterial. Bei mir kommt kein Lack auf die Körbe. Somit kann die Weide atmen, Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben.

Also schon mal den 24. Juni 2018 für einen Besuch beim Hoffest vormerken und sich sowohl kulinarisch als auch mit handwerklich Korbwaren als zertifiziertes Wetterauer Original überraschen lassen.

 

GoogleMaps: Domäne Konradsdorf und Hofladen Kleeblatt

Vorlesefunktion für Menschen mit Sehschwäche

Seit einiger Zeit ist es ja schon möglich die Schriftgröße meiner Homepage für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen zu verändern.

Und nun kann man sich auch  Teile der Homepage und Beiträge vorlesen lassen. Dazu reicht ein Mausklick auf den Button Vorlesen. Ein nochmaliger Klick stoppt die Sprachausgabe.

Nach und nach werden dann im Laufe der Zeit, und soweit möglich, alle Bereiche meiner Homepage auf diese Vorlesefunktion umgestellt.

Warum ich das mache? Auch Menschen mit einer Sehschwäche flechten und sind am Korbmacherhandwerk interessiert. Und auch diesen Menschen möchte ich eine einfache Möglichkeit  bieten sich auf meiner Homepage willkommen zu fühlen.

Nur mit Ruhe und Gelassenheit

Mit Noelle Figarella
Mit Noelle Figarella

Vier Wochen Betriebsferien und Erholung auf Korsika 2017/2018 bedeuten um so mehr Arbeit nach dieser schönen Urlaubszeit. Viele Anfragen per Email oder auf dem Anrufbeantworter warteten nach der Rückkehr darauf abgearbeitet zu werden. Und auch einige Aufträge in Sachen Stuhlgeflechte mussten noch bearbeitet werden. Außerdem ist es nicht mehr lange hin bis zum ersten Markt. Aber eben alles in Ruhe.

Kein Vergleich von der korsischen Gelassenheit zu der deutschen “AllesMussSchnellGehen” und “KeineZeit” , “AmBestenGestern” Mentalität. Wofür hetzen wir uns alle so ab? Nur damit wir schneller zum Ergebnis kommen und schneller ein Neues einfordern können? Und als Konsequenz gibt es dafür Herzinfarkt, Magengeschwüre, Stress, Burnout und und und.

Also mal nicht sofort in den höchsten Gang schalten, sondern mit Ruhe anstehende Stuhlgeflechte erneuern oder Körbe flechten. Qualität bedeutet nun mal auch etwas mehr Zeit und am Preis ändert sich doch für den Kunden nichts. Außerdem habe ich oft genug die Erfahrung gemacht, dass diejenigen, die schnell einen Auftrag erledigt haben möchten, auch diejenigen sind, die sich mit dem Abholen dann sehr viel Zeit lassen. Wofür habe ich mich also abgehetzt?

Der Verbraucher ist es gewohnt alles sofort und morgen schon geliefert zu bekommen, dank Onlinehandel und kostenloser Rücksendung.  Keine Beratung und den Aufwand alle Pakete wieder stapelweise zur Post zu bringen wird in Kauf genommen. Aber bitte schnell, denn die dadurch verlorene Zeit muss ja irgendwie wieder eingeholt werden, damit man wieder woanders Online seine nächste Bestellung aufgeben kann; immer in der Hoffnung dann vielleicht das Richtige zu bekommen.

Bei mir gibt es nette Gespräche, ausführliche Beratung und, wenn gewünscht, den persönlichen Kontakt auf den Märkten, bei Flechtkursen, im Ranstädter Kreativ- und Genussladen oder auch beim Einkaufen im Supermarkt. Und bisher war wohl jeder Kunde mit dem zufrieden was ich für ihn erledigt habe. Zumindest sind mir bis heute und seit nun schon 7 Jahren “Korbmacherei Kreative Finger” keine Beschwerden zu Ohren gekommen. Es liegt wohl doch an der Ruhe und Gelassenheit Qualitätsarbeit zu liefern.

Auf ein ruhiges und gelassenes Jahr 2018.