Im schönen Georgenwald

Bereits am Mittwoch haben wir damit begonnen uns auf den schönen Mittelaltermarkt in Limeshain-Himbach im Georgenwald vorzubereiten. Erste Handlung war der Transport des Wohnwagens zum Marktgelände. Nach kurzer Absprache mit der Lagerleitung konnten wir den die Wochenendunterkunft abstellen. Bei dem anschließenden kleinen Rundgang waren schon einige Freunde vor Ort, die wir freudig begrüßen konnten.

Zwei Tage später hieß es dann den voll beladenen Anhänger nach Himbach zu fahren und die Marktzelte aufzubauen. Alles im gemütlichen Tempo, denn wir hatten ja viel Zeit. Noch einen kurzen Abstecher nach Hause, Duschen, Katze versorgen und einkaufen. Dann  ging es wieder zurück nach Himbach den Wohnwagen für das Marktwochenende vorbereiten.

Freitag Abend haben wir dann ganz gemütlich im Zelt gesessen, den anderen beim Aufbau zugeschaut und im Kerzenschein mit lieben Freunden lecker Wein und Bier getrunken. Um Mitternacht hat man sich dann vornehm zurück gezogen und (einigermaßen) gut geschlafen. Denn in der (Wohn)Wagenburg wurde bis 2 Uhr noch getrommelt und getrötet. Naja, Schwamm drüber.

Samstag ging es dann um 10 Uhr los. Die ersten Besucher kamen bei schönsten Wetter und bei schon fast zu hohen Temperaturen noch vor Markteröffnung auf das Gelände. Bestens vorbereitet konnte ich an diesem Tag sogar zwei neue Körbe flechten. Viele Kunden, viele Gespräche, freundliche und fröhliche Gesichter wohin man nur schaute. Ein wirklich toller Tag, der wie im Fluge auch schon wieder vorbei war. Gemütlich wurde es dann mit Kerzenschein zu Beginn der Dämmerung und Met, Wein und anderen Getränken. Wieder hat man es bis zur Geisterstunde im offenen Zelt ausgehalten und sich bestens Unterhalten. Gemeinsam mit Rosemarie und Sabine, auch bekannt als Fuchsrose, haben wir diesen Markttag ausklingen lassen.

Am Sonntag haben wir uns von Regentropfen auf das Wohnwagendach wecken lassen. Ohje, nasse Zeltplanen; der Schrecken für uns, da wir zu Hause nie genug Platz haben die trocknen zu lassen. Aber erst mal Frühstücken und dann sehen wir weiter.

Auf Nachfrage konnten wir dann klären, dass die Zelte bis Dienstag/Mittwoch stehen bleiben könnten. Ein beruhigendes Gefühl, so den Markttag zu beginnen. Fast pünktlich zu Marktbeginn hörte es dann aber auf zu regnen und die ersten Sonnenstrahlen erreichten das Marktgelände.

Hätte es weiter geregnet wäre das Angebot der Flechtkurse regelrecht ins Wasser gefallen. Von 10 Uhr an war das Werkstattzelt voll besetzt mit kleinen Korbmacher. Um 14:30 Uhr konnte ich dann endlich mal eine kurze Pause machen, bevor es bis fast zum Marktende weiter ging mit der Kinderaktion, an der aber auch Erwachsene ihren Spass hatten.

Dank des doch noch sonnigen Tages waren auch die Zeltplanen getrocknet und wir konnten alles abbauen und verladen. So sind wir bereit für das nächste Wochenend in Büdingen am 13. und 14. Juli, wenn wir am Schloßplatz die Zelte wieder aufschlagen und es dann heißt “Ritterschlag und Minnekuss“.

Dem Freyvolk zu Hohenstaufen kann man nur bestätigen, dass sie es wieder einmal geschafft haben einen tollen Markt zu organisieren. Immer freundlich, immer ansprechbar, immer hilfsbereit haben sie diesen Markt zu einem für uns erlebnisreichen und wunderschönen Marktwochenende gemacht. Danke und hoffentlich bis 2020.