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Mittelalterfest Büdingen

13.-14.7.2019 – Mittelalterfest Büdingen

Auf dem Schloßplatz in Büdingen werde ich meine Korbwaren feil bieten und das Handwerk des Korbmachens den werten Besuchern zeigen.

Tourist Info Büdingen schreibt zum Mittelalterfest

Besonders alle zwei Jahre zum Mittelalterfest wird klar, dass Büdingen keine Stadt wie jede andere, kein Fleck auf dem Atlas, sondern ein mittelalterliches Märchen ist, das sich in Häuser und Gassen, Gaukelei und Feuertanz, Geschichten und Gerüche kleidet. Am zweiten Juliwochenende lädt die oberhessische Stadt traditionell zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein. Da muss man schon aufpassen sich nicht zu verlieren, im abertausende Teile zählenden Mittelalter-Puzzle.

Im schönen Georgenwald

Bereits am Mittwoch haben wir damit begonnen uns auf den schönen Mittelaltermarkt in Limeshain-Himbach im Georgenwald vorzubereiten. Erste Handlung war der Transport des Wohnwagens zum Marktgelände. Nach kurzer Absprache mit der Lagerleitung konnten wir den die Wochenendunterkunft abstellen. Bei dem anschließenden kleinen Rundgang waren schon einige Freunde vor Ort, die wir freudig begrüßen konnten.

Zwei Tage später hieß es dann den voll beladenen Anhänger nach Himbach zu fahren und die Marktzelte aufzubauen. Alles im gemütlichen Tempo, denn wir hatten ja viel Zeit. Noch einen kurzen Abstecher nach Hause, Duschen, Katze versorgen und einkaufen. Dann  ging es wieder zurück nach Himbach den Wohnwagen für das Marktwochenende vorbereiten.

Freitag Abend haben wir dann ganz gemütlich im Zelt gesessen, den anderen beim Aufbau zugeschaut und im Kerzenschein mit lieben Freunden lecker Wein und Bier getrunken. Um Mitternacht hat man sich dann vornehm zurück gezogen und (einigermaßen) gut geschlafen. Denn in der (Wohn)Wagenburg wurde bis 2 Uhr noch getrommelt und getrötet. Naja, Schwamm drüber.

Samstag ging es dann um 10 Uhr los. Die ersten Besucher kamen bei schönsten Wetter und bei schon fast zu hohen Temperaturen noch vor Markteröffnung auf das Gelände. Bestens vorbereitet konnte ich an diesem Tag sogar zwei neue Körbe flechten. Viele Kunden, viele Gespräche, freundliche und fröhliche Gesichter wohin man nur schaute. Ein wirklich toller Tag, der wie im Fluge auch schon wieder vorbei war. Gemütlich wurde es dann mit Kerzenschein zu Beginn der Dämmerung und Met, Wein und anderen Getränken. Wieder hat man es bis zur Geisterstunde im offenen Zelt ausgehalten und sich bestens Unterhalten. Gemeinsam mit Rosemarie und Sabine, auch bekannt als Fuchsrose, haben wir diesen Markttag ausklingen lassen.

Am Sonntag haben wir uns von Regentropfen auf das Wohnwagendach wecken lassen. Ohje, nasse Zeltplanen; der Schrecken für uns, da wir zu Hause nie genug Platz haben die trocknen zu lassen. Aber erst mal Frühstücken und dann sehen wir weiter.

Auf Nachfrage konnten wir dann klären, dass die Zelte bis Dienstag/Mittwoch stehen bleiben könnten. Ein beruhigendes Gefühl, so den Markttag zu beginnen. Fast pünktlich zu Marktbeginn hörte es dann aber auf zu regnen und die ersten Sonnenstrahlen erreichten das Marktgelände.

Hätte es weiter geregnet wäre das Angebot der Flechtkurse regelrecht ins Wasser gefallen. Von 10 Uhr an war das Werkstattzelt voll besetzt mit kleinen Korbmacher. Um 14:30 Uhr konnte ich dann endlich mal eine kurze Pause machen, bevor es bis fast zum Marktende weiter ging mit der Kinderaktion, an der aber auch Erwachsene ihren Spass hatten.

Dank des doch noch sonnigen Tages waren auch die Zeltplanen getrocknet und wir konnten alles abbauen und verladen. So sind wir bereit für das nächste Wochenend in Büdingen am 13. und 14. Juli, wenn wir am Schloßplatz die Zelte wieder aufschlagen und es dann heißt “Ritterschlag und Minnekuss“.

Dem Freyvolk zu Hohenstaufen kann man nur bestätigen, dass sie es wieder einmal geschafft haben einen tollen Markt zu organisieren. Immer freundlich, immer ansprechbar, immer hilfsbereit haben sie diesen Markt zu einem für uns erlebnisreichen und wunderschönen Marktwochenende gemacht. Danke und hoffentlich bis 2020.

Mittelalterfest in Büdingen am 13. und 14.7.2019

Eine Woche nach Himbach geht’s auf nach Büdingen. Und auch hier bin ich mit meiner mittelalterlichen Korbmacherei (wahrscheinlich) auf dem Schloßplatz anzutreffen.

Öffnungszeiten:
Samstag, 13.07.2019 – 13:00 bis 24:00 Uhr
Sonntag, 14.07.2019 – 11:00 bis 19:00 Uhr

Weitere Informationen zum Programm, Shuttle Service und Parkplätze gibt es auf der Seite der Touristik Büdingen.

Jubiläum: 10. Hohenstaufer Spectaculum zu Himbach

Am Wochenende des 15. und 16. Juli 2017 wurde es nun schon zum zehnten Mal mittelalterlich im Georgenwald in Himbach. Auf dem Gelände tummelten sich wieder zahlreiche Lagernde, Händler und Handwerker. Durch kleine Baumgruppen getrennt wirkt alles ein wenig heimelig und hinter jeder Ecke erwartet den Besucher etwas Neues.

Auch meine Korbmacherei war in diesem Jahr wieder mit dabei und hat als Mitmachaktion Peddigrohrflechten angeboten. Wie im Jahr zuvor konnte ich meine Zelte wieder an  der von mir gewünschten Stelle aufschlagen. Und das taten wir auch schon am Freitag Abend in aller Ruhe.

Am Marktsamstag um 10 Uhr ging es dann los mit dem Markttreiben, Musik, Gaukler, Lagerleute und vielen Gewandete. Bis 23 Uhr würde das ein ein langer Markttag werden. Und in weiser Voraussicht haben wir uns schon vorher dazu entschlossen vor Ort zu übernachten. Ein Vorteil, wenn man sein Gefährt T4 Multivan nennt und unweit der Marktgeländes eben parken kann. Doch bis dahin war es noch lange hin. Zwischendurch haben sich dann einige Kinder eingefunden, die ihre Schalen aus Peddigrohr flechten wollten. Neben meiner Mitmachaktion sind mir auf dem Markt zusätzlich nur noch Filzen und Ton für Kinder aufgefallen.

Mit Einbruch der Dämmerung ebbte der Besucherstrom merklich ab. Alle Besucher befanden sich auf der großen Marktwiese und in Erwartung der Feuershow konnten wir etwas weiter oben die Ruhe genießen und den Abend mit leckeren Metkreationen einläuten. Beleuchtet wurde alles durch unsere kaschierte LED-Beleuchtung im Verkaufszelt und einer tollen Restkerzenwachsendlosdochtkeramikschale von unserer “Keramik-Sabine”.  Eine der vier Wetterauer Originale, die an diesem Markt teilgenommen haben.

Nach einer doch ungewohnter, da selten praktizierter, Übernachtung im Bus war am Sonntag Katzenwäsche mit Zähne putzen angesagt.  Für Ralf musste als erstes eine Tasse Kaffee gefunden werden. Und zum Glück hatte der Bäcker, der schon fleißig seinen Teig für die Blumentopfbrote vorbereitete, ganz leckeren Kaffee gebrüht. Und zwei Becher dieses erquicklichen Gesöffs  gehörten dann uns und haben die letzten Lebensgeister geweckt, die noch immer geschlafen haben.

Um 10 Uhr wurden die Tore zum Marktgelände geöffnet. Und auch heute war plötzlich mein Flechtzelt voll mit Kinder, die unbedingt ein Körbchen flechten wollten. Teils mussten die Eltern mithelfen, teils haben die Kinder es aber auch alleine fertig gestellt. So verging die Zeit wie im Flug.

Die extra noch von mir für diesen Markt noch hergestellten Einkaufskörbe waren Ladenhüter. Das hat mich doch angesichts der Märkte davor, wo sie alle verkauft wurden, doch etwas verwundert. Aber da sieht man wieder wie unterschiedlich die Märkte doch sein können. Böse bin ich darüber aber nicht, denn das bedeutet für mich ja auch, dass ich mich nicht überschlagen muss wieder Einkaufskörbe zu flechten.

Ein tolles Marktwochenende im Georgenwald ist nun auch schon wieder vorbei. Danke an das Freyvolk zu Hohenstaufen für die hervorragende Organisation, die gute Laune und das trockene Wetter am Samstag und Sonntag. Ich würde mich freuen auch 2018 zum 11. Markt wieder Teil des Geschehens sein zu dürfen.