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Mittelalterfest Büdingen

13.-14.7.2019 – Mittelalterfest Büdingen

Auf dem Schloßplatz in Büdingen werde ich meine Korbwaren feil bieten und das Handwerk des Korbmachens den werten Besuchern zeigen.

Tourist Info Büdingen schreibt zum Mittelalterfest

Besonders alle zwei Jahre zum Mittelalterfest wird klar, dass Büdingen keine Stadt wie jede andere, kein Fleck auf dem Atlas, sondern ein mittelalterliches Märchen ist, das sich in Häuser und Gassen, Gaukelei und Feuertanz, Geschichten und Gerüche kleidet. Am zweiten Juliwochenende lädt die oberhessische Stadt traditionell zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein. Da muss man schon aufpassen sich nicht zu verlieren, im abertausende Teile zählenden Mittelalter-Puzzle.

Einführung der Schönkasse

Letztens auf einem Flohmarkt in Ortenberg habe ich endlich meine Schönkasse gefunden. Eine kleine Holzschatulle, in die zukünftig diejenigen eine kleine monetäre Anerkennung einzahlen können, die ständig nur von Körbchen, das kann ich auch usw. redend am Stand vorbeilaufen.

Zum ersten Einsatz ist die Schönkasse beim letzten Bauernmarkt in Bad Salzhausen gekommen. Mit etwas Lockgeld versehen hat sie auf dem Tisch gestanden. Norbert Bienfait von der mobilen Kafferösterei, der immer meinem Stand gegenüber steht, war dann auch der erste, der sich die Kasse angeschaut, gelacht und bezahlt hat. Er durfte dann den ganzen Tag über meine Körbchen, die doch so schön sind und das er das auch kann, lästern.

Wenn denn die Kasse von den Besuchern wahr genommen wurde, dann wurde zum größten Teil geschmunzelt und mache habe auch bezahlt. Einer sagte seiner Frau sie solle aufpassen was sie sagt, es können teuer werden. Ganz wenige haben den Sinn meiner Schönkasse anscheinend aber dann doch nicht verstanden und gingen, bildlich gesprochen, etwas pikiert weiter.

Da vom Flechtkurs am Vortag noch viele Weiden übrig waren konnte ich diese beim Bauernmarkt verflechten und den Besuchern so veranschaulichen welche Arbeit doch in einem Korb steckt.

Auch einen reparierten Korb vom letzten Bauernmarkt hatte ich mit dabei, der zum Ende des Bauernmarkts dann auch von der Besitzerin abgeholt wurde.

Noch zwei Bauernmärkte stehen in diesem Jahr im Oktober (7. und 28.) auf meinem Terminplan, dann ist meine Marktsaison 2018 definitv beendet. Keine Weihnachtsmärkte oder dergleichen sondern nur noch Kundenaufträge abarbeiten und Produktion meiner Körbchen. Ups….

 

Entspannt beim Hoffest der Domäne Konradsdorf

Ach war das am 24. Juni ein schönes Hoffest. Leicht bewölkt und angenehme Temperaturen haben zahlreiche Besucher zum 4. Hoffest der Domäne Konradsdorf angelockt. Sicherlich war ein Grund für die vielen Besucher war der Beitrag vom hr in der Sendung hessentipp.

Bei einer Fahrzeit von wenigen Minuten begann der Tag ganz entspannt mit dem Aufbau vom Stand und netten Gesprächen mit vielen Bekannten. Schon weit vor offiziellem Beginn waren schon etliche Besucher auf dem Hof und es wurden immer mehr und mehr. Schön war, dass auch die Gäste vollkommen entspannt waren und sich über den Tag verteilt viele nette Gespräche entwickelten.

Das sich das Ende des Hoffestes so schnell nährte war eigentlich schon traurig. Die Zeit verging wie im Fluge und plötzlich war es 18 Uhr und es hieß “einpacken”.

Gemütlich haben sich dann noch einige Wetterauer Originale und Mitglieder des Ranstädter Kreativ- und Genussladen vor dem Hofladen zu einem Abschiedsgetränk mit Gurkenlimo, Radler oder (alkoholfreiem) Bier zusammengesetzt und das Fest gemütlich ausklingen lassen.

 

 

Münzenberg 2018

Wie im Flug sind die Markttage über Pfingsten in Münzenberg, unterhalb der Burg, vorbei gegangen.
Schon Freitags haben Ralf und ich in aller Ruhe die Zelte aufgebaut und waren für die Markttage bestens vorbereitet.

Diesmal habe ich mich entschlossen keine Flechtkurse mit Peddigrohr für Kinder anzubieten. Dafür habe ich selbst mit Weiden geflochten und am Sonntag einen kurzen Flechtkurs gegeben.

Das lange Wochenende über waren die Temperaturen im angenehmen Bereich. Der kurze Regenschauer am Sonntag war lediglich eine kurze Wetterkapriole am Rande und hat die Besucher nicht abgehalten den Markt zu besuchen.

Ein Kritikpunkt sei allerdings angemerkt. Die Toilettensituation im Dixie-Land war in diesem Jahr absolut katastrophal. Schon kurz nach Markteröffnung waren die Dixies kaum noch zu benutzen. Zumindest für diejenigen, die sich hätten auf die Brille setzen müssen.  Teilweise hat nur noch das “Gipfelkreuz” gefehlt. Ein Zustand, der wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass im Gegensatz zu den Vorjahren, rund 8 Dixies gefehlt haben. Ein Grund  warum wir ab Sonntag unser eigenes Bio-Klo mit dabei hatten. Ein kurzer Umbau der Planen am Anhänger hinterm Zelt und wir hatten einen hygienisch einwandfreien Abort für das kleine Geschäft.

Das Eltern ihre Kinder hinter den Zelten abgehalten haben war auch so eine Sache, die mit den Erwachsenen zu heftigen Diskussionen geführt hat. Und auch zu Unverständnis der Leute, weil es ja “nur” ein Kind sei. Ich pinkel denen doch auch nicht in den Hinterhof oder den Garten.
Also wird 2019 jede Lücke zwischen den Zelten einfach abgesperrt und sofort die Rote Karte gezückt, wenn sich jemand erdreisten will hinter den Zelten seine Notdurft zu verrichten. Zumindest solange wir vor Ort sind.