Fazit: 25 Jahre Bauernmarkt am 4.6.2023

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Ein Gastbeitrag

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Die Ankündigung für den gestrigen Bauernmarkt, den 4. Juni 2023, lasen und hörten sich eigentlich gut an. Sollte doch das 25jährige Bestehen des Bauernmarkts gefeiert werden. Die Ausführung entsprach im Nachhinein betrachtet dann für meinen (Ralf) Geschmack dann aber eher nicht der Ankündigung. Und mit dieser Meinung war auch ich nicht allein.

Geplant waren parallel zum Bauernmarkt das Kinderfest, Musik, Einweihung der Wassertretanlage, Ansprachen usw.

25 Jahre sind meiner Meinung nach ein Grund zum Feiern, Fröhlichsein und sich freuen auf hoffentlich ein weiteres viertel Jahrhundert. Außer den Kinder, die sichtlich Spaß hatten an Schminken, Hüpfburg, Karussell und Seifenblasen machen, hatte ich das Gefühl hier eher einer Trauerfeier beizuwohnen als eben einem freudigen Ereignis. Mal abgesehen von den offiziellen Reden, die bei solch einem Anlass zu erwarten sind.

Musikalisch hat es nicht wirklich, oder besser gesagt, gar nicht überzeugt. Und Soundtechnisch erst recht nicht. Während der Marktzeit konnte man entgegen sonst üblich nur vereinzelt mal etwas von der Musik hören. Und das war letztendlich auch gut so.

Von „Kumbaja my Lord“ bis hin zu Klassik mit kleinem Streichorchester war aber auch nichts zu hören, was einem schon fast das Tanzbein hätte schwingen lassen. Und das hätte man eigentlich erwarten können zu solch einem Anlass. Vormittags hätte man sich mit einem „Tütchen“ bewaffnet ums Lagerfeuer setzen können und Nachmittags mit klassischer Musik, dachte ich schon an ein Staatsbegräbnis. Ich bin nun mal kein Klassikfan, doch ich weiß, es gibt auch in dieser Musiksparte eindeutig etwas flottere Stücke. In Gesprächen mit anderen Marktbeschicker, habe ich erfahren, dass es wohl schon Besucher gab, die fast schon geflüchtet sind mit dem Kommentar „das kann man sich ja nicht anhören„. Letztendlich konnte ich froh sein, dass die Technik dafür gesorgt hat, dass am Stand doch nicht alles zu hören war, was musikalisch geboten wurde.

Was den Bauernmarkt betraf war es eigentlich wie immer. Das Interesse war vorhanden, man hat viele Gespräche geführt, Fragen beantwortet und sich gefreut über einen blauen Himmel, den Sonnenschein aber auch den Schatten, den die Bäume einem spenden. Und auch, dass so mancher Korb den Besitzer gewechselt hat.

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