Mittelalter hält zum 9ten Mal Einzug im Georgenwald

Am Wochenende fand das 9. Hohenstaufer Spectaculum in Limeshain-Himbach statt. Meine Vorbereitungen waren am Freitag schon soweit abgeschlossen, dass es zur Mittagszeit mit voll beladenem Bus und Anhänger zum gemütlichen Aufbau gehen konnte.

Sonnenschein und ein schattiger Platz empfingen uns auf dem Gelände, dass wir bisher nur immer als Besucher kannten. Es ging um diese Uhrzeit noch ruhig zu und wir konnten ganz in Ruhe die Zelte aufbauen und alles für das Marktwochenende vorbereiten. Zwei Stunden später war der Aufbau abgeschlossen und es ging wieder die 22km zurück Richtung Ranstadt.

Gespannt darauf, wie denn der Markt werden würde hieß es am Samstag früh aufstehen und zeitig in Himbach ankommen. Es musste noch alle dekoriert werden. Körbe präsentieren und Vorbereitungen für Flechtkurse wurden angegangen. Und schneller als man denkt ist es 10:00 Uhr und damit Marktbeginn.

Das bunte Peddigror leuchtete in der Sonne. Doch zuerst habe ich mich daran gemacht eine Rückenlehne eines Stuhls neu zu flechten. Weit bin ich allerdings nicht gekommen. Die ersten Flechtwilligen standen gegen 13 Uhr vorm Zelt und bis 21 Uhr war dann kein Halten mehr. Ohne Pause  waren das acht Stunden reine Kinderflechtkurse.

Als endlich um 22 Uhr der Markt geschlossen wurde war man doch froh endlich ins eigene Heim zu fahren und ins Bett zu kommen. Ich war schlicht und ergreifend kaputt.

Am nächsten Tag zurück hieß es weitere Böden vorzubereiten. Denn wenn der Sonntag so weitergeht wie der Samstag aufgehört hat, dann wäre das Zelt schnell wieder mit kleinen Korbmacher voll gewesen. Doch wie sich herausstellen sollte wurde der Sonntag ein sehr ruhiger Tag. Zwei Lagerkinder war die Ausbeute am frühen morgen. Danach war dann für den Rest des Tages Ruhe angesagt. Aber auch das hatte etwas positives. Denn in einer Woche sind beginnt ein Flechtkurs im rahmen der Ortenberger Ferienspiele mit 12 Kinder. Da brauche ich die ganzen vorbereitete Böden sowieso. Also alles gut.

18 Uhr hieß es dann Marktende und der Abbau begann. Gegen 20 Uhr saßen wir schon wieder zu Hause auf der Terrasse. Das Resümee des Marktes ist ein Gutes und wir haben beschlossen uns für 2017 wieder anzumelden. Der Markt hat seine Vorzüge durch die Nähe zu Ranstadt, das schöne Gelände und die vielen Freunde und Bekannte, die auch dort anwesend waren oder als Besucher zu uns gekommen sind. Und auch die Organisation war gut.

Danke für zwei wirklich schöne Markttage in Himbach.