Schweißtreibender Aufbau in Bellmuth am 12.6.2015

KatjaDer Aufbau der Mittelalterzelte in Bellmuth zur 975-Jahrfeier war bei Temperaturen über 30° sehr, sehr anstrengend. Kein Lüftchen zum Abkühlen und Sonne satt. Da war man froh als das Sonnensegel stand und man sich erst mal in den Schatten setzen konnte.

Man hatte das Gefühl die Luft enthält keinen Sauerstoff, so warm war es auf der Wiese und der Schweiß lief dazu in Strömen. Da hieß es nur noch trinken, trinken und nochmal trinken.

Das Lager war größtenteils schon aufgebaut und so nach und nach trudelten weitere Händler ein. Platz haben wir reichlich auf der Wiese und man darf gespannt sein was sich bis zum Samstag noch so alles einfindet.

Interessant dürfte sich der Marktbeginn gestalten. Auf den Flyer und Plakate steht für Samstag nämlich 14:00 Uhr. In der Presse wurde dagegen 10:00 Uhr kommuniziert. Den Veranstalter trifft hier allerdings keine Schuld, denn der weiß aus eigener Erfahrung was es bedeutet 12h Marktgeschehen mitzumachen. Hier hat also die Pressestelle von wem auch immer versagt. Aber es hilft nichts. Also werden wir uns gegen 10:00 Uhr einfinden und so langsam alles vorbereiten.

Da in Bellmuth noch ein weißer Fleck in Sachen Mobilfunk herrscht wird nicht live berichtet werden können. Und auch die Unwetterwarnung am Freitag abend haben wir erst zu Hause gelesen. Da war von Starkregen, Hagel, Gewitter und Sturmböen die Rede. Ein mulmiges Gefühl machte sich da breit und der Blick ging ständig nach oben und der Himmel wurde dabei immer dunkler. Die beiden Zelte sind nämlich nicht abgespannt und vor dem geistigen Auge hat man sich das schlimmste Szenario ausgemalt.

Online wurde ständig das Unwetterradar beobachtet und tatsächlich: Alles westlich von der Wetterau hat reichlich was abbekommen und das Wetter hat sich dort ausgetobt. Bei uns blieb es trocken und windstill. So ist’s recht. Zumindest was uns betrifft und da ist ein wenig Egoismus wohl angebracht.

Jetzt hoffen wir auf zwei Tage schönes Marktgeschehen ohne irgendwelche Widrigkeiten; außer vielleicht ein ganz klein wenig Regen. Lassen wir uns also überraschen und hoffen das Beste.