Weide und Leder

Wie gut, dass man gemeinsam mit dem Lederstübchen von Andreas Grobauer den Gemeinschaftsladen Ranstädter Kreativ- und Genussladen betreibt.

Für eine Handtasche hat Andreas mir einen Trageriemen angefertigt. Eine wahre Fummelarbeit den Riemen zwischen den Weiden durch zu bekommen. Aber es hat funktioniert, wie man auf den Bilder erkennen kann. Die Handtasche ist dann nach Ladenschluß noch persönlich bei meiner Kundin abgeliefert worden. Steffi, ich hoffe du hast viel Freude daran.

Als nächstes wurden die Tragegurte für einen Rückentragekorb angefertigt und in der Länge angepasst. Erste Trageversuche deuten darauf hin, dass hier und da noch kleinere Anpassungen notwendig sind. Es ist schön und macht Spaß, wenn zwei Handwerker so gut zusammenarbeiten.

Kommt sie oder kommt sie nicht?

Diese Frage stelle ich mir seit ein paar Jahren immer kurz vor Altstadt Pur. Gemeint ist hier die Katze, die mich bisher immer tagsüber besucht hat.

Bei leichtem Nieselregen wurde aufgebaut und mit mir war nur noch Andreas vom Lederstübchen Ranstadt in der kompletten Untergasse. Auch sonst waren sehr wenig Stände mit Kunst und Handwerk in der Altstadt von Ortenberg vertreten. Man redete von nur 11 Ständen (ich habe es aber nicht nachgezählt). Schade eigentlich, denn ab Mittag hörte es auf zu regnen und die Sonne kam heraus und damit kamen auch die ersten Besucher.

Ebenfalls heraus kam dann auch die Katze und machte es sich erst einmal auf meinem Arbeitsbrett bequem. Vorführendes Handwerk hatte sich damit dann erledigt.

Gefühlt war deutlich weniger los als in den Jahren davor und auch vom Programm hat man nicht viel mitbekommen. Doch um 17:30 Uhr hat Desmadre Orkesta aus Argentinien es vorm Zelt dann richtig krachen lassen. Wirklich tolle Musik, die bei allen Fuß und Hüfte zucken ließ und nach Zugabe verlangte.

Und das war es dann auch schon, was es zu berichten gibt, vom gestrigen 17. Altstadt Pur.

Es bleibt abzuwarten wie sich der Trend von Altstadt Pur entwickelt. Vor allem in Sachen Markt und Anzahl der Stände. 

Die Frage des Tages: Wo ist Schatten?

Wo ist Schatten? Das war die Frage des Tages am letzten Sonntag in Bad Salzhausen auf dem Bauernmarkt. Haben wir uns von März bis Mai noch warm gezittert bei sehr kühlen Temperaturen, war man dieses Mal ständig auf der Suche nach Schatten. Aber auch fast 30° hat die Marktbesucher nicht abschrecken können.

Mit dabei hatte ich diesmal Gartenkugeln und Pflanzkörbe in Wirrwarr-Technik. Eine Kiepe, auch bekannt als Rückentragekorb, hat mein Angebot noch vervollständigt. Letztere sind aber eher für die Mittelaltermärkte bestimmt.

Apropos Mittelaltermärkte: Über Pfingsten bin ich nicht in Münzenberg anzutreffen.