Archiv der Kategorie: NABU Ortenberg

Flechtkurse

Ein schlichtes Kreuz für den NABU Ortenberg zu Pfingsten

Auf der letzten Vorstandssitzung des NABU Ortenberg brachte Ralf den Wunsch mit, ob ich für den Wiesengottesdients am Pfingstmontag ein schlichtes Weidenkreuz machen könnte. Et Voila. Hier ist es.

Ralf wird jetzt noch das Holz vom Fuß noch ein wenig bearbeiten, dann kann das Kreuz  übergeben werden.

 

Startschuß für 2017 gefallen

Endlich! Meine Marktsaison 2017 beginnt morgen in Bad Salzhausen mit dem Bauernmarkt in der Kurallee. Und für die Flechtkurse mit und beim NABU Ortenberg fällt heute schon der Startschuß.

Ein komisches Gefühl war es schon das Auto wieder mit Zelt, Korbwaren und Flechtmaterial zu beladen. Nach 4 Monaten Marktpause hat man sich dann auch dreimal versichert, dass auch wirklich alles verladen und nichts vergessen wurde. Und auch das Korb-Tetris muss man sich wieder ins Gedächtnis zurück rufen, auf das alles passt.
Ab jetzt heißt es wieder acht Monate viele Wochenenden auf Märkte zu verbringen und auf zumindest trockenes Wetter zu hoffen.

Wetterauer OriginaleIch freue mich schon darauf wieder unter die Leute zu kommen und mein Handwerk der Öffentlichkeit vorzustellen. Und auch als eines der Wetterauer Originale (http://tourismus.wetterau.de/genuss/wetterauer-originale/) darf ich unsere Heimat und deren vielseitiges Angebot bekannt machen.

So war der erste Flechtkurs im Jahr 2015

KatjaAm 28.2.2015 war es wieder so weit. Der NABU Ortenberg veranstaltete mit mir als Kursleiterin den ersten Flechtkurs 2015. Vier Flechtinteressierte fanden sich zusammen, um gemeinsam jeder einen Korb zu flechten.

Schon knapp 14 Tage vorher begannen die Vorbereitungen für diesen Flechtkurs. Zunächst mussten die Weiden ausgelesen werden. Hierbei werden sie nach Durchmesser und zahlenmäßig für den Boden, die Aufsteller, die Schichten und die Kimmen sortiert. Danach geht es dann ab in die Wanne zum Einweichen.

So vorbereitet konnte pünklich um 10:00 Uhr mit dem ersten Schritt, dem Bodenkreuz begonnen werden. Aus dem Bodenkreuz entsteht dann der Korbboden und mittels 24 Staken entwickelt sich das Grundgerüst vom Korb. Es folgen Kimme und Schicht und man sieht so langsam, wie der Korb entsteht. Abschlußkimme und Zuschlag bilden dann den letzte Arbeitsschritt zu einem fertigen Korb.

Und da die Arbeit eines Korbmachers auch kräftezehrend ist gab es zwischendurch zur Stärkung ein Mittagessen. Auch hier mache ich mir im Vorfeld Gedanken und das Essen kann vegetarisch oder für Alergiker geeignet vorbereitet werden. Dies alles wird bereits im Vorfeld der Kurse geklärt.

Wenn es im Laufe des Tages im Vereinsheim dann auch noch laut wird, dann weiß man, was unter “geschlagener Arbeit” zu verstehen ist. Mit dem Schlageisen werden Kimme und Schicht regelmäßig zusammen geschlagen, so dass die Weiden eng aufeinander liegen und später nichts anfängt zu wackeln.

So ging der Tag für alle Teilnehmer wie im Flug vorüber und kurz nach 17:00 Uhr hatte dann jeder seinen eigenen Korb in den Händen. Und allen hat der Tag Spaß gemacht und es wurde schon überlegt, ob der nächste Kurs am 28.3.2015 sofort wieder gebucht werden soll. Denn nur wer oft übt kann später auch zu Hause Körbe in eigener Regie richtig flechten. Und auch dann stehe ich gerne noch für den einen oder anderen Tipp telefonisch zur Verfügung.

 

Morgennebel beim Flechtkurs

KatjaMorgennebel empfing mich am 6.9.2014 am Vereinsheim des NABU Ortenberg. Und somit stand ich vor der Entscheidung, ob der Flechtkurs drinnen oder draußen stattfinden sollte.

Letztendlich haben die Teilnehmerinnen mir diese Entscheidung abgenommen. Da die Außentemperatur recht angenehm war wurde kurzerhand draußen alles für den Flechtkurs vorbereitet. Und die Sonne hatte dann auch schnell den Nebel vertrieben.

So wurde dann bei schönstem Wetter mit Weide geflochten. Zwischendurch gab es die obligatorische Stärkung in Form einer vegetarischen Suppe, die sich jeder der mochte mit Hähnchenfleisch ergänzen konnte.

So gestärkt ging es dann in die zweite Runde, nämlich ans flechten der Schicht. Zwischendurch schaute noch ein neugieriger Zaungast zu. Doch ich glaube nicht, dass ich diesen zu einem meiner nächsten Flechtkurse begrüßen kann.

Pünklich waren dann auch die Körbe fertig geflochten. Mit kleiner Hilfestellung meinerseits bei der Abschlußkimme, konnten dann alle (hoffentlich) zufrieden ihre ersten eigenen geflochtenen Körbe mit nach Hause nehmen.

Sommerfest NABU Ortenberg. So war’s.

KatjaSonntag Morgen 6:30 Uhr. Der Wecker klingelt, denn heute ist das Sommerfest vom NABU Ortenberg. Als Mitglieder sind wir natürlich als aktive Helfer mit dabei. Ich mit Miniflechtkurse und Ralf als Küchenhilfe. Und weil wir beide eingespannt waren gibt es auch nur Bilder vom Aufbau.

Um 8:00 Uhr haben sich alle getoffen und wegen der Wettervorhersage (es sollte regnen) wurden Zelte aufgebaut. Letztendlich hat aber bis abends die Sonne geschienen, was dann auch für viele Gäste sorgte.

Der Aufbau ging zügig voran und noch vor der offizielle Eröffnung  um 10:00 Uhr wurde ich schon gefordert. Was ich denn flechte? Warum nur erzählen, einfach machen lassen war da die Devise.  Also wurde ein Körbchen mit Ninsenboden; also einem offenen Boden, der ganz zum Schluß erst geflochten wird.

Aber auch eine Weidenschaukel stand auf dem Programm. Diese kann auch von Kinder schnell geflochten werden. Im Laufe des Tages wurde so ein Flechtkurs nach dem andern abgehalten und so manches Mal haben die Erwachsenen ihren Kindern helfend zur Seite gestanden.

Gegen 17:00 Uhr klang das Sommerfest dann aus und der Abbau begann. Schnell war alles wieder verladen und die Helfer vom Sommerfest versammelten sich am Bierwagen, um in kleiner Runde auf das gelungene Fest anzustoßen.

Es war ein anstrengender Sonntag für alle aber es hat sich auch gelohnt. Wir alle waren uns einig, dass dieses Sommerfest als absolut gelungen galt. So manches glückliche Lächeln musste wohl am nächsten Tag aus einigen Gesichtern heraus massiert werden.